Allgemeines

Die Gustav-Siewerth-Akademie ist eine private wissenschaftliche Hochschule mit staatlicher Anerkennung. Ihr rechtlicher und finanzieller Träger ist die gemeinnützige „Gustav-Siewerth-Haus gGmbH“.

Eine philosophische Hochschule, die sich im interdisziplinären Gespräch zwischen Professoren und Studenten der Auseinandersetzung mit den modernen Sozial- und Natur-Wissenschaften stellt und sich um die Vermittlung eines christlichen Weltbilds bemüht.

Studienfächer: Philosophie; Philosophie der Naturwissenschaft; Soziologie; Journalistik ; Familienwissenschaft mit den Hauptfächern Katholische Theologie und Pädagogik.

Studienmöglichkeiten an unserer Hochschule

Allgemeine Ziele der Hochschule

Die GSA verfolgt drei übergeordnete Ziele:

  1. Untersuchung und verantwortete Vermittlung Vermittlung der abendländischen Wertvorstellungen, geleitet von der grundlegenden Forschungshypothese, dass diese Wertvorstellungen aus der Durchdringung von griechischer Metaphysik und christlichem Offenbarungsgut entstanden sind und die bleibend gültige Voraussetzung von Naturwissenschaft und Technik darstellen.
  2. Erarbeitung einer Anthropologie und Gesellschaftslehre, die grundlegenden überzeugungen des Christentums gerecht wird und die sich zugleich aus der Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der modernen Natur- und Sozialwissenschaften sowie den ethischen Erfordernissen der zeitgenössischen Technik ergibt.
  3. Konstruktive Kritik an nihilistischen Z ügen des Zeitgeistes.

Die Methode, die zum Erreichen dieser Ziele angewandt wird, ist die philosophische Vermittlung zwischen den Einzelwissenschaften einerseits, besonders der Natur- und Sozialwissenschaften, und der Theologie andererseits.

Das offene, weltanschaulich nicht festgelegte Gespräch zwischen führenden Vertretern* aller Wissenschaften sowie interessierten Studenten ist die Voraussetzung für die Ermittlung solcher Grundeinsichten, die es zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufügen gilt. Abseits der großen Universitäten bietet sich an der GSA ein Forum dafür, dieses Gespräch konzentriert und verbindlich zu führen.

Durch die Reflexion wesentlicher naturwissenschaftlicher Grundaussagen gilt es, die systematische 'Verarbeitung' dieser Fakten zu Ideologien zu erkennen und zu kritisieren. In ihrer akademischen Arbeit stellt sich die GSA daher der Frage, ob Fälle derartigen Gebrauchs wissenschaftlicher Fakten auch in weit verbreiteten überzeugungssystemen wie etwa dem marxistischen bzw. neomarxistischen Gesellschaftsbild oder einer rein evolutionistischen Naturerklärung im Neodarwinismus vorliegen und auf welche Weise diese überzeugungssysteme miteinander verflochten sind.

Die philosophische Reflexion naturwissenschaftlicher Fakten zeigt nach der forschungsleitenden Grundhypothese der GSA den Ordnungs- bzw. Geistcharakter jener Natur, die Ausdruck göttlichen Geistes und zugleich Gegenstand moderner Wissenschaft ist. Damit lässt sich eine Anthropologie bzw. Gesellschaftslehre erarbeiten, die, auf den Gegebenheiten der Naturwissenschaften aufbauend, die Geist-Person als verantwortungsbewussten Träger des Leibes sichtbar macht und die Beziehung zwischen Geist und Natur letztlich auf einen göttlichen Ursprung zurückzuführen vermag.


*Hier und in der Folge werden generisch eindeutige Sprachformen nur um der Kürze des Ausdrucks willen verwendet und beziehen, soweit nichts anderes ausdrücklich angegeben wird, beide Geschlechter mit ein.

Organe der Hochschule

Rektor: Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin
 
Prorektor: Prof. Dr. Alma von Stockhausen

 
Dekan: Prof. Dr. Reinhold Ortner
 
Senat: Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin
P. Prof. Dr. Leo Elders SVD
Dr. Dr. Waltraud M. Neumann
Prof. Dr. Reinhold Ortner
Prof. Dr. Lutz Sperling
Andrea Stengel
Prof. Dr. Alma von Stockhausen
Prof. Dr. Johannes Stöhr
Prof. Dr. Roland Süßmuth
 
Kanzler: Dr. August Weh
 
Hochschulseelsorge: Pfr. Armin von Stockhausen